Die Lehrerin Frederike, genannt Fred, und der rebellische Jugendliche Adam haben rein gar nichts gemeinsam. Fred steht an einem Punkt, an dem ihr geregeltes Leben aus den Fugen geraten ist: Ihr Mann hat sich in eine andere Frau verliebt, ihre Tochter braucht sie nicht mehr, und nach einem Vorfall an ihrer Schule wurde sie vom Dienst suspendiert. Adam hingegen würde alles geben, um sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen: Aufgewachsen zwischen Pflegefamilien, Schulverweisen und Jugendhaft, kämpft er mit Wutausbrüchen und einem tiefen Gefühl der Verlassenheit. Ein besonderes Wiedereingliederungsprogramm soll ihm helfen – indem er den Jakobsweg nach Santiago de Compostela läuft. Begleiten soll ihn dabei ausgerechnet die resolute Fred. Mit jedem Kilometer, zwischen Momenten des Anschreiens und des Anschweigens, zwischen Irrwegen und ungeplanten Begegnungen sind beide gezwungen, sich ihren persönlichen Gefühlen zu stellen – und entdecken eine ungeahnte innere Stärke: in sich selbst wie auch im anderen. Doch wird diese Stärke ausreichen, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen?

  • Frankreich/Belgien  2026
  • Regie: Yann Samuell
  • mit Alexandra Lamy, Mélanie Doutey, Julien Le Berre, Maëlle Vidou
  • 11 Min
  • frei ab 12
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