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Liebes Publikum,

Ben Kingsley haben wir lange nicht auf der Leinwand gesehen. Jetzt können wir den Oscar-Preisträger zum Bundesstart in dem Film „A Great place to call Home“ sehen. In einer klugen und berührenden Komödie über den späten Sinn im Leben und die Lust am Abenteuer.

Drei Dokumentarfilme fordern im Februar unsere Neugierde heraus: Ein Film über die Familie Giacometti, Regisseur Luc Jaquet kehr noch einmal zurück zu den Pinguinen und ein Film über unsere täglichen Hinterlassenschaften, nach dem wir die Toilettenspülung nie wieder so unbeschwert wie zuvor betätigen werden.

Vielleicht zum letzten Mal kommt aus den Ghibli-Studios in Japan ein Animationsfilm des Meisterregisseurs Hayao Miyazaki, der uns in der Vergangenheit Filme wie „Prinzessin Mononoke“,  „Das wandelnde Schloss“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“ beschert hat. „Der Junge und der Reiher“ ist eine halb-autobiografische Fantasie über Leben, Tod und Schöpfung und nicht zuletzt eine Hommage an die Freundschaft.

„Animalia“ ist in erster Linie ein Film über die Urangst des Menschen vor dem Anderen, dem Fremden und wie er darauf reagiert. Der Film kommt zwar als Science Fiction daher, aber was könnte aktueller sein als die Angst vor dem Fremden?

15 Jahre hat die Pianistin Jenny wegen eines Mordes, den sie nicht begangen hat, im Gefängnis gesessen. Jetzt wird sie entlassen und von ihrem Talent ist nur Wut und Erinnerung geblieben. Man muss VIER MINUTEN (2006) nicht gesehen haben, um von 15 JAHRE mitgerissen zu werden. Alles, was man wissen muss, erklärt Chris Kraus in seinem neuen Film – wieder mit Hannah Herzsprung in der Hauptrolle als Jenny.

Eine Million Minuten für die ganz schönen Dinge im Leben wünscht sich die kleine Tochter eines beruflich sehr eingespannten Paares. Die Küppers machen es möglich, weil sie erkennen, dass die wirklich wichtigen Sachen nie auf den To-do-Listen stehen und steigen für eine Million Minuten = 694 Tage aus.

Auch für Leute, die vorzugsweise zum Lachen ins Kino gehen, ist gesorgt: „Next Goal Wins“  erinnert an „Cool Runnings“. Das Schöne in dem Film ist, das es nicht das abgehalfterte Team ist, das durch die Hilfe eines weißen Trainers auf einmal zum Erfolg kommt, sondern hier ist es ein abgehalfterter Trainer, der durch die Konfrontation mit den Eigenarten eines skurrilen Inselvölkchens zu sich selbst findet.

Fehlt noch „Roxy“: Devid Striesow in der Rolle eines unauffälligen Taxifahrers, der durch die Begegnung mit einigen finsteren Passagieren und ihrem Kampfhund Roxy sein Talent für krumme Dinger entdeckt und am Ende steht die Frage, wer in dieser Geschichte der wirkliche Gangster war.

Kleine Besucher können sich auf eine reiselustige Entenfamilie, vier chaotische Schwestern die gemeinsam einen Pinguin retten und eine zauberhafte Geschichte aus Irland freuen.

Am Donnerstag, 22. Februar um 19:00 Uhr  zeigt die SEKIS (Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e.V.Trier) das Roadmovie „Expedition Depression“. Fünf junge Erwachsene machen sich auf die Spuren ihrer Depression. Im Anschluss an den Film wird Claudia Hennen – Psychiatriekoordinatorin im Vulkaneifelkreis –  zum Gespräch einladen.

Traut Euch und bleibt neugierig!

Christine Runge

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