Mit seinen 28 Jahren ist Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck) wie besessen vom Film. Gemacht hat er jedoch noch keinen. Er schreibt vielmehr über die Filme anderer für die Pariser Filmzeitschrift Cahiers du cinéma. Doch der Drang, endlich selbst hinter die Kamera zu treten, wird immer größer. Außerdem haben seine Kollegen, darunter Claude Chabrol (Antoine Besson) und François Truffaut (Adrien Rouyard), längst gefeierte Filmkunst auf die Leinwand gebracht. Also sichert sich Godard die Mitarbeit von Jean-Paul Belmondo (Aubry Dullin) und der amerikanischen Schauspielerin Jean Seberg (Zoey Deutch) und schafft es so, einen Finanzier für sein erstes eigenes Filmprojekt an Land zu ziehen: „Außer Atem“.

„Richard Linklater ist das Kunststück gelungen, einen höchst ansprechenden Film zu erschaffen, der für Eingeweihte, aber auch Novizen gleichermaßen funktioniert. Man muss kein Bewunderer der Nouvelle Vague sein, um sich bestens zu unterhalten. Denn das Unmögliche ist passiert: Ein Amerikaner hat einen europäischen Film gemacht – ein Werk von Cineasten für Cineasten über Cineasten. Wo Hollywood sich bei der Beschäftigung mit sich selbst in Mythen und Romantisierung abdriftet, hat Linklater Wahrhaftigkeit auf die Leinwand gebracht.“ programmkino.de

  • Frankreich /USA  2025
  • Regie:Richard Linklater
  • mit Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Adrien Rouyard, Antoine Besson, Bruno Dreyfürst
  • 106 Min
  • frei ab 12
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