Wie wollen wir leben?

In einer Handvoll fruchtbarem Ackerboden können sich so viele Lebewesen finden, wie es Menschen auf diesem Planeten gibt. Nur diese eine dünne Humusschicht sorgt für Lebensmittel, saubere Luft und sauberes Trinkwasser. Und sie kann das Klima retten. Denn gesunde Böden sind nach den Ozeanen der größte Speicher für Treibhausgase. Dennoch nutzt die Menschheit die Böden, als wären sie unerschöpflich. Was bedeutet das für die Zukunft? Was können Bauern, Gärtner und jeder Einzelne von uns als Verbraucher tun, damit wir unseren Kindern eine lebendige Welt mit lebendigen Böden weitergeben können?

Marc Uhlig zeigt in seinem aufschlussreichen Kinodebüt die aktuelle Bedrohung der Landwirtschaft, aber auch Lösungsmöglichkeiten. Dabei informiert und klärt er auf, ohne zu belehren. Und er konzentriert sich auf die Situation in Deutschland, wo die Zerstörung von fruchtbaren Böden immer weiter voranschreitet.

Bei drei Vorstellungen wird im Anschluss an den Film ein Fachmensch für eine Gesprächsrunde zu Verfügung stehen:

Sa. 10.10.  Demeter Landwirt Christian Harborth

Do. 15.10.  Agraringenieur Hans-Jürgen Kesten

Mo. 19.10. Agraringenieur Hans-Jürgen Kesten

 

  • Deutschland 2019
  • Regie: Mark Uhlig
  • Dokumentarfilm
  • FSK 0
  • Spieldauer: 79 Min.
Do. 08.10. um 18:00 | Sa. 10.10. um 18:00 | Mo. 12.10. um 15:00 | Do. 15.10. um 18:00 | Mo. 19.10. um 18:00