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Karo fährt mit ihrer Mutter eine Woche in den Urlaub an die Ostsee, obwohl sie keine Lust hat. Sie hat zwar einen guten Kontakt zu ihrer Mutter, aber der Urlaub wird dennoch zur Belastungsprobe. Janin Halischs Abschlussfilm erzählt weniger eine Geschichte, als dass er vielmehr das alltägliche Leben zweier Frauen in den Fokus stellt. (programmkino.de)

Karo (28) ist frisch getrennt und kämpft mit der nicht vorhandenen Beziehung zu ihrem Vater. Als ihre Mutter Michaela (50) mit ihr in den Urlaub nach Rügen fahren will, vermutet Karo wieder eine gescheiterte Männergeschichte dahinter. Was als spontaner Trip beginnt, entpuppt sich schnell als Reise in die Vergangenheit zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können: Michaela will Ablenkung, Karo will Ruhe. Im Hotel angekommen, lernen sie den frisch geschiedenen Jochen (60) und seine Teenager Tochter Marie (16) kennen. Für Michaela ist Jochen ein Urlaubsflirt und für Karo könnte er die Antwort auf all ihre Fragen und Sehnsüchte sein, Marie hingegen der Spiegel einer Jugend, die Karo nie hatte.

Mutter und Tochter begreifen schnell, dass der abwesende Vater eine Leerstelle hinterlassen hat, die größer und schmerzhafter ist, als sie dachten. Alte Wunden werden aufgerissen und beide versuchen auf ihre eigene Art und Weise zu heilen und sich aus ihren gefestigten Rollen zu befreien.

  • Deutschland 2023
  • Regie: Janin Halisch
  • mit Alina Stiegler, Barbara Philipp, Peter Lohmeyer
  • Spieldauer: 80 Min
  • frei ab 12
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