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Giwar Hajabi alias Xatar (Emilio Sakraya) kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken: Aus dem Sozialbau hat er es bis an die Spitze der Musik-Charts geschafft. Nachdem Giwar Mitte der 1980er-Jahre aus dem Irak in Deutschland ankommt, findet er sich ganz unten wieder. Seine gesamte Familie wurde im Irak ins Gefängnis gesteckt und er ist nun ganz auf sich allein gestellt. Um an Geld und Ruhm zu kommen, gibt es viele Möglichkeiten, aber noch mehr Barrikaden. Vom Kleinkriminellen steigt Giwar zum Großdealer auf, bis schließlich eine Ladung flüssiges Kokain verloren geht. Um nicht in der Schuld des Kartells zu stehen, plant Giwar mir einigen Gefährten einen folgenschweren Goldraub, der ihn schließlich in die Hölle eines irakischen Knasts bringt. Doch Giwar ist erfinderisch und eins steht für ihn fest, er möchte ein besseres Leben als dieses und dafür ist er bereit, hart zu arbeiten.

Basiert auf dem autobiografischen Roman „Xatar – Alles oder Nix“.

„Immer hat man das Gefühl, dass in diesem Film eine beinharte Geschichte drinsteckt. Wie hätte er wohl ausgesehen, wenn Fatih Akin an ihn herangegangen wäre, wie bei „Gegen die Wand“ oder „Der goldene Handschuh“? Er wäre wohl ein Nierenschlag gewesen. So ist er leichte Unterhaltung, knackig erzählt, gut gespielt, so fabulös wie es die Geschichte um das Rheingold auch ist.“ (Peter Osteried, Programmkino.de)

  • Deutschland 2022
  • Regie: Fatih Akin
  • mit Emilio Sakraya, Karim Günes, Sogol Faghani
  • Spieldauer: 138 Min
  • frei ab 16