Carmen Losmanns Dokumentarfilm macht die weltweit einheitlichen Spielregeln des Kapitalismus sichtbar und offenbart einen systembedingten Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, Verschuldung und Vermögenskonzentration. Erkennbar wird ein Nullsummenspiel, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle.

Es ist kein einfaches Thema, geht aber jeden von uns an: Wie kommt das Geld in die Welt? Wie funktioniert unsere Wirtschaft? Und welches Verhältnis besteht zwischen Vermögen und Verschuldung? Diesen brisanten Fragen geht Filmemacherin Carmen Losmann in „Oecononia“ nach. Bei aller journalistischen Sorgfalt in ihrer Vorgehensweise bezieht sie doch klar Stellung und gibt anhand von Gesprächen mit Bank- und Wirtschaftsleuten verblüffende bis unbequeme Antworten.

Prädikat: besonders wertvoll

  • Deutschland  2020
  • Regie: Carmen Losmann
  • Documentarfilm
  •  frei ab 0
  • Spieldauer: 89 Min.
geplant