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„Ein Rundumschlag gegen Gentrifizierung, die deutsche Filmbranche, Hollywood, blasierte Schauspieler und die Ost-West-Debatte. Furios selbstironisch und furios fies gespielt von Daniel Brühl und Peter Kurth.“ RBB

Er trat in über 70 Filmen auf, nun wagt sich DANIEL BRÜHL, 42, mit „Nebenan“ hinter die Kamera – und spielt zugleich die Hauptrolle an der Seite von Peter Kurth. Das Regie-Debüt gelingt ziemlich gut, nicht umsonst wurde die vergnüglich verspielte Komödie in den Wettbewerb der Berlinale eingeladen. Brühl gibt den protzigen Filmstar aus Berlin, den es auf dem Weg zum wichtigen Casting in ein Kiez-Lokal verschlägt. Dort wird er von einem überaus höflichen Gast in ein Gespräch verwickelt – das sein Leben vollkommen aus der Bahn werfen könnte. Ausgedacht hat sich das clevere Eckkneipen-Kammerspiel um Gentrifizierung, Eitelkeiten und Wendeverlierer der Erfolgsautor DANIEL KEHLMANN. So gelungen dessen Pointen, so überzeugend gerät die Inszenierung des Jungfilmers. Brühl und Kurth spielen traditionell schon gut, aber als Duo sind sie eine absolute Wucht.

Prädikat: besonders wertvoll

  • Deutschland 2021
  • Regie: Daniel Brühl
  • Daniel Brühl, Peter Kurth, Rike Eckermann, Aenne Schwarz, Gode Benedix
  • Spieldauer: 94 Min
  • frei ab 12
Do. 26.08. 20:30 | Fr. 27.08. 20:30 | Sa. 28.08. 18:00 | Mo. 30.08. 20:30