In einer abgelegenen Bergregion irgendwo in Lateinamerika absolviert eine aus Teenagern bestehende Kampfgruppe von Rebellen militärische Übungen, während sie im Auftrag einer nebulösen Guerillagruppe, die nur als „die Organisation“ bekannt ist, eine Gefangene und eine beschlagnahmte Milchkuh bewacht. Ein Angriff aus dem Hinterhalt treibt die Gruppe in den Dschungel, ihr komplexes Beziehungsgeflecht zerreißt, und die Mission beginnt aus dem Ruder zu laufen. Psychologisches Kriegsdrama.

Berauschende Bergpanoramen, eine Handvoll Halbstarker, eine Kuh und eine Geisel. Das sind obskur klingenden Zutaten, aus denen die kolumbianische Antwort auf „Herr der Fliegen“ gemacht ist. Nach diversen Festival-Vorführungen erreicht „Monos – Zwischen Himmel und Hölle“ im April hierzulande dann auch endlich reguläre Kinogefilde. Und sollte dann auch ganz dringend auf der großen Leinwand genossen werden. So ein Filmerlebnis wie „Monos“ sieht man in Deutschland nämlich nur ganz, ganz selten.

  • Kolumbien, Argentinien, Niederlande, Deutschland 2019
  • Regie: Alejandro Landes
  • Darsteller: Sofia Buenaventura, Julián Giraldo, Karen Quintero, Laura Castrillón, Deiby Rueda, Julianne Nicholson, Paul Cubides, Sneider Castro, Moises Arias
  • FSK 16
  • Spieldauer: 102 Min.
Freitag 17.07. um 20:30 OmU | Sonntag 19.07. um 20:30 | Montag 20.07. um 20:30