Die Verfilmung des ersten Bandes der gleichnamigen Kinderbuchreihe erzählt vom 9-jährigen Max, der mit seiner Mutter in einem Altersheim auf einer Burg wohnt. Als den Bewohnern immer wieder Wertgegenstände gestohlen werden, macht sich Max, unterstützt von der „Wilden 7“ auf, den Dieb zu fassen. Mit witzigen Einfällen, großartigen Darsteller*innen und einer als Identifikationsfigur überzeugenden Hauptfigur macht MAX UND DIE WILDE 7 kleinen Kinofans – und ihren erwachsenen Begleitern – großen Spaß.

Mit der Kinderbuchreihe MAX UND DIE WILDE 7 haben Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner eine sehr erfolgreiche Geschichte für Kinder erdacht, die nun ebenfalls in ihrer Umsetzung für die Kinoleinwand begeistert. In seiner ersten Kino-Hauptrolle agiert Jona Eisenblätter mit großer Natürlichkeit und ist, gerade weil er keinen Helden darstellt, sondern sich in seiner Schüchternheit und Vorsicht eher zurückhält, als Identifikationsfigur für die junge Zielgruppe ideal. Unterstützt wird Eisenblätter von einem hochkarätig besetzten Ensemble mit Alwara Höfels als verständnisvoll-umsorgende Mutter sowie Uschi Glas, Günther Maria Halmer und Thomas Thieme als verschroben-gewitzte Seniorentruppe. Auch dank eines einfallsreichen Drehbuchs, für das die Buchautor*innen selbst verantwortlich zeichnen, ist dieses Trio das beste Beispiel dafür, dass Spielfreude nichts mit dem Alter zu tun hat. Ganz ohne Holzhammer gelingt es Regisseur Winfried Oelsner mit MAX UND DIE WILDE 7 eine Geschichte zwischen den Generationen zu erzählen und dabei die Botschaft zu verbreiten, dass man kein Held sein muss, um trotzdem mit Freunden, Aufrichtigkeit und Mut alles zu erreichen. Auch durch eine schöne Farb- und Bildgestaltung wird die Alltags- und Gedankenwelt von Max auf ganz natürliche Weise umgesetzt, die musikalische Untermalung ist unaufdringlich und das Erzähltempo nicht zu schnell. Spannende, heitere und auch nachdenkliche Momente wechseln sich ab, und dank einer ebenso starken Mädchenfigur (Max‘ beste Freundin) ist der Film für Jungs und Mädchen gleichermaßen geeignet – ebenso für begleitende Eltern und Großeltern -, sodass dieser Film einen schönen gemeinsamen Kinotag verspricht. (Pressetext FBW)

Prädikat: besonders wertvoll

  • Deutschland 2019
  • Regie: Winfried Oelsner
  • Darsteller:Jona Eisenblätter, Uschi Glas, Thomas Thieme, Günther Maria Halmer, Alwara Höfels, Nina Petri, Roman Knizka, Dieter Schaad
  • FSK 0
  • Spieldauer: 87 Min.
Fr. 28.08. um 15:30 | Sa. 29.08. um 15:30 | So. 30.08. um 15:30 | Fr. 04.09. um 15:30 | Sa. 05.09. um 15:30 | So. 06.09. um 15:30