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Wir zeigen den Film in unserer Reihe „Starke Frauen“
Wie viel Kraft und Mut mag es kosten, jemandem zu vergeben, der einem das Liebste auf der Welt genommen hat? Maixabel Lasa verlor ihren Mann an ein Killerkommando der baskischen Terrororganisation ETA. Trotzdem ist sie Jahre später bereit, sich mit seinen Mördern zu treffen. Icíar Bollaíns auf Tatsachen basierender Film erzählt von der bleiernden Schwere von Schuld und den steinigen Weg zur Aussöhnung.
Als am 29. Juli 2000 das Telefon klingelt, weiß Maixabel schon, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Schließlich steht der Name ihres Mannes Juan Mari Jáuregui, der frühere Zivilgouverneur der baskischen Provinz Gipuzkoa, auf den Todeslisten der ETA. Nun haben ihre Schergen ihn kaltblütig in einem Café ermordet. Doch die Tragödie bricht Maixabel nicht. Sie setzt sich öffentlich für eine Aussöhnung zwischen den verfeindeten Lagern ein. Nicht zuletzt auch für ihre Tochter María, die einmal ohne die ständige Angst leben soll, zwischen die Fronten zu geraten. Dafür erhält die couragierte Frau anonyme Todesdrohungen und außerdem Kritik aus den eigenen Reihen. Währenddessen haben Luis Carrasco und Ibon Etxezarreta, die Mörder Jáureguis, im Gefängnis viel Zeit zum Nachdenken. Allmählich weichen die Männer von ihrem verhärteten politischen Standpunkt ab und öffnen sich dem Leid der Hinterbliebenen ihrer Opfer. Schließlich kommt es zu einer persönlichen Begegnung, die beide Seiten für immer verändern wird.
  • Spanien 2020
  • Regie: Icíar Bolleín
  • mit Blanca Portilla, Luís Tosar, Urko Olazabal, María Cerezuela
  • Spieldauer: 116 Min
  • frei ab 12
Do. 23.06. 17:00 | Fr. 24.06. 20:30 | Sa. 25.06. 18:00 | Mo. 27.06. 19:30