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Im Vorfeld mag man sich bei dieser Produktion gefragt haben: Was, wenn man eine Figur wie Harry Potter in die Welt von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ verlagert? Genau das hat Florian Sigl mit seinem in Österreich, London und auf den kanarischen Inseln gedrehten Film gemacht. Er erweckt die Welt der Oper zum Leben, das aber als Fantasy-Film. Gesungen wird trotzdem.

Der aus London kommende Tim Walker (Jack Wolfe) hat ein Stipendium an der renommierten Mozart International School erhalten. Hier werden die großen klassischen Sänger und Musiker der Zukunft ausgebildet. Aber wie bei jeder Schule gibt es auch hier die Netten und die Gemeinen, die Coolen und die Nerds, die Streber und die weniger Ambitionierten. Eines Nachts folgt Tim einem Licht – und landet unversehens in er Welt von Mozarts „Die Zauberflöte“. Fast fällt er einer riesenhaften Schlange zum Opfer, wird dann aber gerettet und lernt Papageno kennen. Tim weiß, wo er sich befindet und nimmt nun die Rolle des Prinzen Tamino an, der die schöne Prinzessin Pamina aus den Klauen eines Schurken retten muss. Und zwischendrin kehrt er immer wieder zurück in die Schule, wo keiner weiß, was wirklich vor sich geht.

„The Magic Flute – Das Vermächtnis der Zauberflöte“ erzählt eine phantasievolle und mit farbenfrohen Figuren gespickte Geschichte,  die in Sachen Fantasy geradezu klassisch ist, aber mit Mozarts Musik und dem Operngesang eben doch eine gewisse Einmaligkeit erlangt. Das mag nicht jedermanns Geschmack sein, die guten Schauspieler und die gelungenen Gesangseinlagen machen den Film jedoch zu einer durchaus schönen Erfahrung. Für „Opern-Anfänger“ ein gelungener Einstieg.

 

  • Deutschland 2022
  • Regie: Florian Sigl
  • mit Iwan Rheon, Jack Wolfe, F. Murray Abraham, Jeanne Goursaud
  • Spieldauer: 122 Min
  • frei ab 6