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In dieser französischen Komödie versucht eine passionierte Rosenzüchterin die Geschäfte der Familien-Gärtnerei wieder anzukurbeln. Dafür schreckt sie auch vor kriminellen Mitteln nicht zurück. „Der Rosengarten von Madame Vernet“ entführt mit malerischen Impressionen und erhabenen Bildern aus dem Burgund in die Welt der Rosenkreation. Pierre Pinauds („Sag, dass du mich liebst“) neuestes Werk ist aber mehr als ein simpler, leicht zu konsumierender Wohlfühl-Film, da er auch ernste Töne anklingen lässt und komplexe Themen wie Selbstfindung, elterliche Verantwortung und die Angst vor sozialem Abstieg berücksichtigt.
Eve (Catherine Frot) war einst die weltweit erfolgreichste Rosenzüchterin. Ihr Vater, ein Rosenmeister, hat sie früh in die Kunst der Rosenzüchtung eingeführt. Seit vielen Jahren herrscht Eve nun allein über die Rosenfelder, Gewächshäuser und das Landhaus mit den Duftproben. Doch die goldene Ära des Unternehmens ist längst vorbei. Nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Konkurrenz durch Großzüchter wie Constantin Lamarzelle (Vincent Dedienne). Eve kann ihre Gärtnerei indes kaum am Leben erhalten. Da kommt ihre Sekretärin Vera (Olivia Côte) auf eine Idee: Sie engagiert Samir (Fatsah Bouyahmed), Nadège (Marie Petiot) und Fred (Melan Omerta), drei Obdachlose ohne Botanik-Kenntnisse – dafür mit weitreichender Diebstahl-Erfahrung. Gemeinsam mit Eve brechen sie bei Lamarzelle ein um eine seltene Rose zu stehlen. Denn die benötigt Eve für ihre nächste Züchtung. Gelingt es ihr, das Erbe ihres Vaters zu bewahren und sich gegen Lamarzelle durchzusetzen?…
(Björn Schneider, programmkino.de)
  • Frankreich 2021
  • Regie: Pierre Pinaud
  • mit Catherine Frot, Fatsah Bouyahmed, Olivia Côte, Melan Omerta, Marie Petiot
  • Spieldauer: 94 Min
  • frei ab 6
im Oktober