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Wir zeigen den Film in unserer Reihe „gegen das Vergessen“

„Kann eine Tanz-Performance all dies zusammen sein: Bewegungslust und schmerzhafte Lebenserinnerung, Traumatherapie, kindliches Spiel und intimer Dialog? Ja, das ist möglich und sogar auf strahlende, beglückende Weise. Die ungarische Regisseurin und Choreographin Réka Szabó zeigt es in „Das Glück zu Leben“, indem sie den Entstehungsprozess einer Performance schildert, bei der die 90-jährige Éva Fahidi und die um 60 Jahre jüngere Modern-Dance-Ballerina Emese Cuhorka einen grandiosen Pas de deux erarbeiten. Tanzstilistisch verbindet die Performance Elemente von Modern Dance und Impro-Tanztheater; thematisch steht die Lebensgeschichte von Éva Fahidi im Mittelpunkt.“

Eine wunderbare und unglaublich intensive Arthouse-Entdeckung: Es geht um ein ganz besonderes Tanzprojekt, bei dem eine Frau am Ende ihres Lebens gemeinsam mit einer jungen Modern Dance-Ballerina in die Vergangenheit reist – ein oft schmerzhafter Weg, denn die 90-jährige Éva Fahidi ist eine der wenigen Überlebenden des KZ Auschwitz. Die ungarische Regisseurin und Choreographin Réka Szabó hat ein großartiges Kunstwerk geschaffen, bei dem Musik, Tanz und das gesprochene Wort miteinander verschmelzen. Ihr Film zeigt die aufregende Probenarbeit, aber auch den Prozess des Kennenlernens und des Verstehens zwischen den drei Frauen. Am Ende steht eine bühnensprengende Performance – ein Tanz gegen das Vergessen als Hymne an das Leben.

 

  • Ungarn 2019 OmU
  • Regie: Réka Szabó
  • Dokumentarfilm mit den Tänzerinnen Éva Fahidi und Emese Cuhorka
  • Spieldauer: 83 Min
  • frei ab
18.11. 18:00 | 19.11. 18:00 | 20.11. 18:00