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Wir zeigen den Film als Preview in Zusammenarbeit mit FIN am 25. November, dem Welttag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Im Anschluss an den Film laden wir zur Diskussion ein.

Joy, Hausfrau und Mutter, wird ungeplant erneut schwanger. Der Arzt warnt sie, dass die späte Schwangerschaft eine ernsthafte Gefahr für ihr Leben darstellt. Doch Abbrüche sind gesetzlich verboten, und der durchweg männliche Klinikvorstand will bei Joy keine Ausnahme zulassen. Niemand kann ihr helfen – bis sie auf die „Janes“ trifft, eine illegale Gruppe, die dafür kämpft, Frauen wie Joy eine Wahl zu ermöglichen. Die „Janes“ retten nicht nur Joys Leben, sondern geben diesem auch eine neue Bestimmung: anderen Frauen zu helfen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Für die Rolle der bürgerlichen Hausfrau, die sich zur Frauenrechtlerin wandelt, fiel die Wahl von Phyllis Nagy, die auch das Drehbuch zu Todd Haynes’ großartigem Film Carol (2015) schrieb, glücklicherweise auf Elizabeth Banks. Deren charismatische Darstellung ist ein ergreifender Schlachtruf im Namen aller Frauen, deren Intelligenz unterschätzt und durch das Patriarchat ausgebremst wurde und immer noch wird. Zu Banks gesellen sich unter anderem Sigourney Weaver, Kate Mara und Wunmi Mosaku. Welcher Mann könnte sie alle zusammen aufhalten?

Auch wenn der Film Ende der 1960er Jahre spielt, bekommt das Thema durch die aktuelle politische Situation in den USA eine beklemmende Aktualität.

  • USA 2022
  • Regie: Phyllis Nagy
  • mit Elizabeth Banks, Sigourney Weaver, Kate Mara
  • Spieldauer: 122 Min
  • frei ab 12