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Spätestens mit ihrem Komödienhit „Ziemlich beste Freunde“ (2011) eroberten Éric Toledano und Olivier Nakache die Kinos der Welt und die Herzen des Publikums. Typisch für ihre Filme ist neben der scharfen Beobachtungsgabe, mir der sie soziale und gesellschaftliche Missstände analysieren, ihr positiver Humor, der sich vor allem aus dem Zusammentreffen der minutiös und mit viel Empathie gezeichneten Charaktere ergibt.
Auch ihr neuester Film mit dem etwas unglücklichen deutschen Titel „Black Friday for Future“ zeigt wieder alle diese Merkmale und ist wieder ein unterhaltsamer und witziger Film geworden – eine sehenswerte Sozialkomödie, diesmal mit Umwelt-Touch.

Den Planeten retten oder lieber sich selbst? Albert und Bruno sind bis zum Hals verschuldet und halten sich meist nur mit windigen Aktionen über Wasser. Eher durch Zufall und von Freibier angelockt, landen sie auf einer Versammlung junger Umweltaktivisten. Mit den Idealen der Protestierenden können sie zwar wenig anfangen, mit der engagierten Anführerin Kaktus dafür umso mehr. Kurzerhand versuchen die beiden, den Tatendrang der Gruppe für ihre eigenen Ziele zu nutzen – und sei es nur, indem sie blockierte Autofahrer gegen Geld passieren lassen. Doch es dauert nicht lange und ihr falsches Spiel droht aufzufliegen.

  • Frankreich 2023
  • Regie: Olivier Nakache und Éric Toledano
  • mit Pio Marmaï, Jonathan Cohen, Noémie Merlant, Mathieu Amalric
  • Spieldauer: 120 Min
  • frei ab 12
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