Amelie rennt
Deutschland/Italien 2017

Regie:
Tobias Wiemann
mit:
Mia Kasalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann, Denis Moschitto
FSK:
6
Spieldauer:
97 min.
 
Die Berlinerin Amelie ist 13 und eine waschechte Großstadtgöre. Sie lässt sich von niemanden etwas sagen, schon gar nicht von ihren Eltern, die sie nach einem lebensbedrohlichen Asthmaanfall in eine spezielle Klinik nach Südtirol verfrachten. Genau das, was die Tochter nicht will. Anstatt sich helfen zu lassen, reißt sie aus. Mitten in den Alpen trifft sie auf einen geheimnisvollen 15-Jährigen mit dem sonderbaren Namen Bart. Der zunächst ungebetene Begleiter wird bald unentbehrlich für Amelie.
Pubertät ist schon schlimm genug, aber Pubertät und krank sein: Das ist echt too much! Amelie hat es richtig erwischt. Sie ist 13 und hat Asthma, wovon sie aber nichts wissen will. Nach einem besonders schweren Anfall wird sie von ihren Eltern in eine Spezialklinik nach Südtirol geschickt. Kaum angekommen, ist Amelie schon wieder auf dem Sprung. Sie will sich nicht helfen lassen und hat weder Lust, sich mit ihrer Krankheit zu beschäftigen noch mit ihren gleichaltrigen Mitpatienten, und schon gar nicht möchte sie mit dem Ärzteteam zusammenarbeiten. Stattdessen erforscht sie die Umgebung und trifft dabei auf einen geheimnisvollen einheimischen Jungen, der kaum älter ist als sie, aber schon voll berufstätig, und zwar als Kuhstallmanager: Bart ist 15 und offenbar deutlich vernünftiger als Amelie. Möglicherweise hat er sich auch auf den ersten Blick in sie verliebt. Denn als sie aus der Klinik abhaut, ist er zur Stelle und begleitet sie. Während die halbe Welt nach ihr sucht, ist Amelie auf einem Weg, den ihr niemand zugetraut hat: Sie geht dorthin, wo es am gefährlichsten ist: hoch in die Berge, zu den Gipfeln.
Prädikat: besonders wertvoll